Fallbericht Chirurgische ITS

Fallbericht Nr. 2

Chirurgische Intensivstation eines deutschen Maximalversorgers

Methodik

1.    Im Juli 2007 wurden auf einer chirurgischen Intensivstation eines deutschen Krankenhauses der Maximalversorgung sämtliche Geruchsverschlüsse unter den Wasch- und Spülbecken entfernt und durch BIOREC-Desinfektionsgeräte ersetzt. Der Feldversuch wurde von Juli 2007 bis Ende März 2008 durchgeführt.

2.    Die Erfassung der Patientenkolonisierung erfolgte mittels der routinemäßigen mikrobiologischen Trachealsekret - Untersuchung, die bei jedem Patienten einmal wöchentlich durchgeführt wurde.


Untersuchungsbedingungen

1.    Es handelte sich hierbei um eine Feldstudie, bei der alle Bedingungen des regulären Stationsbetriebes, des Hygienemanagements und der technischen Ausrüstung gegenüber dem davor liegenden Vergleichzeitraum unverändert blieben. Der Einsatz der BIOREC-Desinfektionsgeräte für Geruchsverschlüsse war damit der einzige veränderte Faktor.

2.    Alle Wasch- und Spülplätze entsprachen den derzeit geltenden Bau-vorschriften, wonach der Strahl aus dem Wasserhahn nicht direkt in den Beckenauslauf treffen darf. Alle Becken waren ohne Überlauföffnung.

3.    Eine endständige Sterilfiltration des Trinkwassers erfolgte nicht.

4.    Es gab während des Untersuchungszeitraumes keinerlei Änderungen im Hygienemanagement der Station.

5.    Zum Vergleich wurden die mikrobiologischen Analysen der Trachealsekrete des gleichen Zeitraumraumes (Juli bis März) 2006/2007 herangezogen. Jahreszeitliche Schwankungen wurden damit ausgeschlossen.

6.    Die Patientenbelegung war in beiden Zeiträumen vergleichbar :
2006/2007 : 410 Patienten
2007/2008 : 550 Patienten

7.    Zum Vergleich beider Zeiträume wurden die Inzidenzraten der Patientenkolonisierung durch die einzelnen Erregerarten berechnet und zueinander in Beziehung gesetzt.

Auswertung

                     

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